Bist du dir treu? Vom aufrechten Leben

Das ist die große Frage, eine wichtige Frage!
Bist du dir Treu?
Stehst du zu Dir?

Was ist Besser?
Ein Leben in Lüge und Selbstaberkennung, oder ein Leben mit dem Mut dazu zu stehen wer man ist und was man macht?

Jesus ist für das was er wollte, für das was er eingestanden ist, gestorben.
Doch ist es nicht besser, aufrecht zu sterben, als auf Knien zu Leben?

Stehe aufrecht und zeige dich!

Wer kennt das nicht aus seiner Jugend? Wir hören ein Lied und denken uns: "WOW - das ist gut!" Wir sehen in der Auslage ein Gewand und denken uns: "WOW - das ist geil" Dann kommen die Freunde, befinden es für scheiße und weil es die Mehrheit ist, stimmen wir ein in den üblichen Tenor.

Ein anderer Teenie geht vorbei und unsere Freunde lästern ab. Wir machen mit, obwohl wir gar nicht wollen. Sind aber zu feige, etwas zu sagen.

Warum verstecken wir uns hinter Fassaden? Wieso können wir nicht einfach zeigen, wer wir sind? Ist es so beschämend, zu sich zu stehen? Was passiert wenn wir uns zeigen und unsere Wünsche, Bedürfnisse preisgeben?

Was passiert wenn wir für unser Handeln, unser Tun, unsere Herzensangelegenheit einstehen?

Wir werden Freunde verlieren. Möglicherweise Freunde, die uns schon ein Leben lang begleiten. Jesus wurde aus seinen eigene Reihen verraten und nach seinem Tod auch noch verleugnet weil sich einer seiner Jünger nicht gewagt hat sich zu ihn zu bekennen. Wir werden Kritik ernten, auf Unverständnis stoßen, weil wir uns zeigen, weil wir uns anders verhalten, als wir es bis jetzt getan haben. Jesus wurde bespuckt und gesteinigt und doch ist er sich treu geblieben.

Was ist das schöne an unserer Maske?

Wir müssen nicht auf Konfrontation gehen, sondern wir schwimmen mit der Masse mit. Wir haben Freunde, ja unendlich viele Freunde. Freunde, mit denen wir über das Wetter reden, Smalltalk führen, aber sonst keine weiteren Gespräche führen. Wir müssen uns nicht erklären, warum wir gerade dieses oder jenes als Herzensprojekt haben. Was daran gerade so besonders ist. Wir müssen uns nicht anhören, warum unsere Idee nicht funktionieren kann. Das Leben ist so leicht ohne Konfrontationen.

Dafür ernten wir Verspannungen - wegen den unerfüllten Träumen, Selbsthass und Neid auf diejenigen, die den Mut dazu haben sich zu zeigen. Sich zu Verwirklichen. Sich trauen, ihren Weg zu gehen. Neid, der uns auffrisst und in einen Griesgram verwandelt. In einen Menschen, der jedem und allem die Schuld gibt. Wir bekommen Magengeschwüre und andere Krankheiten, die wir dann mit Medikamenten bekämpfen und wundern uns, warum sie nicht wirken.

Wir geben für ein vermeintlich einfaches Leben unser Träume und Ziele auf, weil wir Angst haben – nicht Angst vor dem Scheitern, sondern Angst vor neuen Wegen. Vor dem, was wir alles schaffen könnten, wenn wir nur wollten. Wir verstecken uns vor dem, was wir können. Aus Angst, plötzlich aus der Masse herauszuragen und uns zu zeigen. Aus Angst, auf einmal sichtbar zu sein.

Denken wir einmal darüber nach.

Wäre es nicht einfacher, wenn unser Gegenüber wüsste,

- was wir wollen?
- was unsere Bedürfnisse sind?
- was unsere Werte sind?
- wie wir ticken?

Wäre das Leben nicht so viel einfacher, wenn wir über unser Gegenüber Bescheid wüssten? Es könnten so viele Fehler ausgemerzt werden, so viele Missverständnisse vermieden werden. Die Freunde, die du hast, sind bei dir weil du eben so bist, wie du bist.

Weil sie ähnliche oder sogar die gleichen Wertevorstellungen haben.

Was ist daran so verwerflich? So absurd, dass wir uns hinter Masken verstecken und diese so lange tragen, bis hinter der Maske kein eigenes Gesicht mehr übrig ist.

Um klar und friedvoll zu kommunizieren, müssen wir mit unserm eigenen ICH auftreten. Unsere Gefühle, Bedürfnisse und Werte bekannt geben. Nur so kann uns das Gegenüber erkennen, verstehen und annehmen. Nur so können wir unser Gegenüber erkennen, verstehen und annehmen.

Nehmen wir uns ein Beispiel an Jesus, Mahatmas Gandhi, Martin Luther King Jr., Nelson Mandela, Mutter Teresa, Dalai Lama u. v. m.

Also lasst uns sichtbar sein! Uns zeigen, wer wir wirklich sind und lasst uns herausfinden, wer die wahren Freunde sind!

Trauen wir uns als ICH, als Person mit eigenen Gefühlen, eigenen Werten und eigenen Bedürfnissen hervor zu treten.

Stehen wir zu dem, was wir denken, was wir wollen und wie wir sind. Stehen wir zu dem, wer wir sind und was uns ausmacht, was unsere tiefsten Träume und Sehnsüchte sind.

Nur dann

bist DU - DU

bin ICH - ICH

sind WIR - WIR

und können uns begegnen.

Euer wertschätzender Mike

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