Die 10 Gebote in der heutigen Zeit!

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Da ich immer wieder darauf stoße, dass Religionen verurteilt werden, fühle ich mich verpflichtet diesen Blogartikel zu schreiben.

Ich möchte mit diesem Artikel keinen in Schutz nehmen. Es wurde im Namen der Religion sehr viel Leid verbreitet. Man muss aber hierbei differenzieren. Es handelt sich nicht um die Taten der Religion, sondern die des einzelnen Menschen, nicht einmal die der Organisation. Denn ein anderer Mensch in der selben Organisation leistet Unglaubliches, hilft Notleidenden und ist an vorderster Front. Dort, wo Leid und Armut herrscht. Es wurden in der Geschichte sehr viele Erfindungen gemacht, eigentlich immer zum Wohle der Menschen. Doch viele dieser Erfindungen, die als Erleichterung für den Alltag und des Lebens gedacht waren, wurden auch gerne zweckentfremdet, wie zum Beispiel Kriegsführung oder ähnliche Dinge und genauso ist es mit den Religionen.

Sie wurden im Grunde als ein Leitfaden für ein Miteinander geschaffen, in wenigen Worten spiegeln sich die heutigen Gesetze wieder. Ich möchte anhand der zehn Gebote ein Beispiel geben, wie man Worte interpretieren kann.

(Unter Berücksichtigung, dass Gott überall ist, auch mein Unterbewusstsein.)

Zuerst der Vergleich zwischen der Lutherbibel; Evangelicher Katechisums, Katholischer Kathechismus. Quelle: (sabbat.at/10gebote/)

Hier meine Darlegung: Man hatte damals noch nicht dieses Wissen vom Unterbewusstsein und Ähnlichem gehabt und somit das Ganze nicht so richtig zuordnen können.

Hätte Moses damals gesagt: »Mein Bauchgefühl (Unterbewusstsein) sagt mir dieses und jenes«, wäre ihm wahrscheinlich keiner gefolgt. Aber wenn Gott es einem sagt, na dann.

  1. Ich bin der HERR, dein Gott, der ich dich aus Ägyptenland, aus der Knechtschaft, geführt habe. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.
    Moses steht am Berg Sinai und ist stolz auf sich, er hat es geschafft sein Volk zu befreien. Er hat an sich geglaubt, an sein Werk und an sein Tun geglaubt, er hat es selbst in die Hand genommen und dadurch geschafft.Er hat keinem anderen die Schuld gegeben an seiner Misere. Er hat für sich Verantwortung übernommen.
    Du bist derjenige, der dein Leben lebt, der dein Leben gestaltet und niemand sonst. Gib keinem anderen die Schuld für dein Leben.

  2. Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen, weder von dem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf Erden, noch von dem, was im Wasser unter der Erde ist: Bete sie nicht an und diene ihnen nicht! Denn ich, der HERR, dein Gott, bin ein eifernder Gott, der die Missetat der Väter heimsucht bis ins dritte und vierte Glied an den Kindern derer, die mich hassen, aber Barmherzigkeit erweist an vielen Tausenden, die mich lieben und meine Gebote halten.
    Wir sollen uns an Dingen erfreuen, sie genießen und dann wieder loslassen. Sich nicht in ihnen verlieren, sondern sie weiterziehen lassen. Den Moment genießen, bei uns sein. Nicht anfangen sie zu besitzen wollen, neidisch zu sein, so sein zu wollen wie andere. Die Passage mit dem eifernden, hassenden Gott trifft ebenfalls zu. Wenn du immer an das denkst, was du nicht hast und wenn du mit deinem Leben unzufrieden bist, fängst du an, dich und deine Umwelt zu hassen. Dieses Gedankenmuster kann sich auf Generationen übertragen. Wenn du aber an dich glaubst und dich so liebst wie du bist wird dir viel gelingen. Vielleicht nicht alles, aber du gehst anders damit um.

  3. Du sollst den Namen des HERRN, deines Gottes, nicht missbrauchen; denn der HERR wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen missbraucht.
    Das ist eine Passage, die ich gerne wörtlich nehmen würde. Dann würden jene Menschen, die im Namen Gottes Krieg führen und andere gegeneinander aufhetzen, endlich ihrer gerechten Strafe zugeführt werden.

    Man kann die Passage aber auch so interpretieren: Dein TUN, welches von dir aus kommt, nur das ist rein. Sobald es eine Ausrede für eine Tat ist, ist sie nur von kurzzeitigen Erfolg. Mein Abnehmen zum Beispiel. Ich nehme immer wieder ab. Ja, schon auch weil es gesund ist und für mich besser, aber ich habe es immer gerne, ich liebe es, wenn andere sagen: »Wow, wie hast du das gemacht? Soviel Disziplin würde ich nicht aufbringen.« Und genau das ist es, was mich immer wieder zurückwirft: Weil ich es nicht für mich mache sondern wegen anderen. Ich sage zwar, dass ich es für mich mache, hab aber eine andere Absicht. Deswegen funktioniert es nicht.

  1. Gedenke des Sabbattages, dass du ihn heiligest. Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Werke tun. Aber am siebenten Tage ist der Sabbat des HERRN, deines Gottes. Da sollst du keine Arbeit tun, auch nicht dein Sohn, deine Tochter, dein Knecht, deine Magd, dein Vieh, auch nicht dein Fremdling, der in deiner Stadt lebt. Denn in sechs Tagen hat der HERR Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darinnen ist, und ruhte am siebenten Tage. Darum segnete der HERR den Sabbattag und heiligte ihn.
    Moses ist nach dem ihm sein Werk gelungen ist, stehen geblieben, hat sein Werk bewundert und die Leute die ihm gefolgt sind und ihm vertraut haben verschnaufen lassen. Er hat sich kurz zurückgelehnt, sein Geschafftes zufrieden betrachtet. Pausieren, um dann wieder gestärkt und voller Elan in das nächste Abenteuer zu starten. So wie die Jahreszeiten wiederkehrend sind und der Winter für Pause und Ruhe steht, so ist auch die Woche, der Tag wiederkehrend. Kurz innehalten, auf das Geleistete schauen und mit sich zuFRIEDEN sein. Sich auch für die kleinen alltäglichen Dinge anzuerkennen, das vergessen wir oft. Wir schaffen so viel und nehmen dabei viele Dinge, die wir tun als selbstverständlich.

  2. Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren, auf dass du lange lebest in dem Lande, das dir der HERR, dein Gott, geben wird.
    All die Verfehlungen, die deine Eltern gemacht haben – sei ihnen nicht böse. Sie wussten es nicht besser. Sie haben es nicht anders von ihren Eltern und von ihrem Umfeld gelernt. Sie haben auf ihre Weise das Beste gegeben. Ich weiß, das mag jetzt für einige sehr hart klingen, speziell für jene, die in der Kindheit Misshandlungen erfahren haben.
    Ich weiß aus eigener Erfahrung, wovon ich rede. Mir ist vor kurzem ein Film untergekommen: „Die Hütte – ein Wochenende mit Gott“. Da wird dieses Thema auch abgehandelt und man sieht sehr gut, wie ein Mensch geprägt werden kann.

  3. Du sollst nicht töten.
    Da gibt es nicht viel hinzuzufügen. Jedes Lebewesen hat ein ein Recht auf Leben. Wenn wir glauben, wir müssten richten, weil jemand ein anderes Leben genommen hat, wo würde das dann aufhören?

    Ich hatte einmal eine Diskussion mit meinem Schwager über Rache. Was würde ich tun, wenn sich jemand an meinen Kinder vergreifen oder sie gar ermorden würde? Ich glaube, es ging damals um einen realen Fall. Ein Vater hatte eine Pistole mit in den Gerichtsaal genommen, um den Mörder seiner Kinder zu richten. Ich war damals selbst frischgebackener Vater und gab dem Mann voll recht. Daraufhin antwortete mein Schwager: „Jetzt nimmst du Rache, aber auch er hat eine Familie und eine Mutter. Wenn sie sich auch rächt, was ja laut deiner Meinung richtig ist, denn es war ja ihr Sohn, wo hört das dann auf?“ Das hat mir damals zu denken gegeben und er hat recht. Es hat keiner das Recht einen anderen zu töten, auch sich selbst nicht. Weder Verbal, psychisch noch physisch!

  4. Du sollst nicht ehebrechen.
    Es wird immer davon ausgegangen, seinem Partner treu zu sein, was auch gut so ist. Wenn man sich auf einen Partner eingelassen hat, sollte man ihm, solange man mit ihm zusammen ist, auch treu sein. Aber seit ich das Ritual von
    Veit Lindau »Heirate dich selbst« durchgeführt habe, sehe ich das hier aus einem ganz anderen Blickwinkel.
    Sei dir selber treu, steh zu dir. Das ist die eigentliche Aussage.

  5. Du sollst nicht stehlen.
    Das sind jetzt eindeutig weder materielle Dinge noch Gedankengut.

    Aber auch keine Zeit vergeuden – mit Dingen, die du nicht ändern kannst. Du sollst nicht in der »Was wäre, wenn?« Vergangenheit verweilen, denn das stiehlt dir deine Zeit.

  6. Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten.
    Bleibe bei der Wahrheit, bleibe bei dir, auch für den Fall, dass die Lüge nie jemand erfährt. Du weißt es und es nagt an dir, auch wenn du es nicht wahrhaben willst. Jede Verleumdung, jede Lüge kostet Energie. Energie in der Aufrechterhaltung und das ist es nicht wert.

  7. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib, Knecht, Magd, Rind, Esel noch alles, was dein Nächster hat.
    Dieses Gebot wurde sogar in die Todsünden aufgenommen. NEID ist ein Anagramm von DEIN. Also neidisch auf deinen Besitz. Dazu gibt es später einen eigenen Blogartikel.

Diese 10 Sätze sagen eigentlich alles über ein friedvolles respektvolles Miteinander aus und doch haben sie soviel Leid gebracht. Nicht die einzelnen Wörter, auch nicht die Sätze, sondern jene Menschen, die sie interpretiert und anderen aufgezwungen haben.

Wörter, Texte kann man drehen und wenden wie man will und mit ihnen Menschen manipulieren. Menschen, die nicht gefestigt im Leben stehen. Es wurde im Namen des Gottes, der Götter viel Leid zugefügt. Das hat aber nichts mit der Religion oder dem Glauben an sich zu tun. Das ist die manipulative Art des Menschen, die Zweckentfremdung des Guten, das Ausnutzen der Gutgläubigkeit anderer Menschen.

Machen wir uns zu allem unsere eigenen Gedanken, sammeln wir Informationen an vielen verschiedenen Quellen und malen wir unser eigenes Bild. Stehen wir zu uns selbst, verzeihen uns unsere Fehler. Somit hat uns keiner in der Hand und kann uns ein schlechtes Gewissen einreden. Wir sind dann Herr/Frau über uns selbst!

In Liebe, euer Mike

2 Antworten auf „Die 10 Gebote in der heutigen Zeit!“

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