Der Baum ein Symbol des Lebens

Diesen Beitrag über den Baum widme ich Jürgen Schuller und seiner Facebookseite “Baumgeschichten – Jürgen Schuller” . Darauf schreibt er sehr interessante Beiträge über Bäume – ihre Herkunft, ihre Geschichten und ihr Leben.

Weiter Inspirationen fand ich in der Natur, bei Meditationen, in der Bibel und im Buch “Das Buch der Symbole”.

Der Baum

Stell dir vor der Mensch wäre über Nacht wie durch Zauberhand verschwunden. Was würde mit der Natur passieren? 
Unsere Erde würde überraschend schnell wieder zu einem grünen Planeten werden. Die Stäte und Dörfer würden zerfallen und schon nach nur 20 Jahren von der Natur zurückerobert sein. Es ist für Bäume, Sträucher, jeglicher Art von Pflanze ein leichtes durch Asphalt durchzubrechen, sich an Mauern anzuhaften. Unaufhaltsam würden sie den Planeten wieder vereinnahmen. Nach nur 500 Jahren wären aus unseren Städten Urwälder geworden. Die Häuser würden alle durch Sträucher und Bäume ersetzt werden, so stark ist die Natur.
Quelle: “Das Buch der Symbole”

Faszination Baum

Was finden wir an Bäume so faszinierend? Wer liebte es nicht, als Kinder auf Bäume zu klettern oder darauf Baumhäuser zu bauen? Seine erste große Liebe im Stamm des Baumes zu verewigen um sie zu festigen, um sie in die Welt hinaus zu posaunen? Ist es nicht schön an einem sonnigen Tag, darunter zu liegen und den Moment einfach zu genießen?
Aber nicht nur das! Der Baum steht aufrecht, fest verankert mit Mutter Erde und reckt sich empor zum Himmel. Er dient uns als Vorbild, weil wir genauso fest, genauso aufrecht, mit ebenso starkem Rückgrat, im Leben stehen wollen wie er. Wie der Baum suchen wir die Verbindung zwischen Himmel und der Erde. Wir wollen es dem Baum gleichtun, uns erheben und uns zeigen.

Der Baum als Symbol

Wunderbar ist der Mensch,
der nicht nach dem handelt, was ihm andere sagen
der seinen Weg kennt und ihn nicht verlässt,
nicht über das Tun anderer lästert,
sondern sich an dem Göttlichen erfreut
und sich dazu seine Gedanken macht
und dies als Wegweiser nützt.
Der ist wie ein Baum, gepflanzt an den Wasserbächen,
der seine Frucht bringt zur rechten Zeit,
seine Blätter verwelken nicht
und was er macht, wird ihm gut gelingen.

nach Psalm 1 1-3

Ich habe ein PDF- angefügt, welches sehr oft für Selbsterforschung, Mediation und Erfolgsschulungen benützt wird.
Ich bin immer wieder fasziniert, wie sich in allem der Kreis schließt.
Viele werden es vielleicht schon kennen, ich habe es erst vor kurzem bei meiner Schulung zur Arbeitssicherheit kennenlernen dürfen. Wenn man jetzt dieses Bild und diesen Psalm vergleicht, sagen sie komplett dasgleiche aus.

PDF: Mein Lebensbaum

Der Baum im Yoga.

Im Yoga dient er als Übung die das Wurzelchakra, das Herzchakra und das Stirnchakra, auch als das dritte Auge bekannt anregt.
Bei dieser Übung stehst du aufrecht, mit beiden Beinen am Boden, verankerst dich und streckst die Hände in die Höhe um die Energie auch von oben in dich einströmen zu lassen.

Baum im Yoga der Palmenbaum Variante 1Baum im Yoga der Palmenbaum Variante 2Baum im Yoga Feigenbaum

Quelle: akhandayoga von YOGRISHI VISHVKETU (VISHVA-JI)

Auch bei den Chakren gibt es Verbindungen zum Baum.
Zum einen wie oben erwähnt das Wurzelchakra (Muladhara Chakra)
Es verkörpert das Element der Erde und wird dem Geruchssinn zugeordnet. Seine Eigenschaften sind die Vernunft und Bodenständigkeit sowie Verbindung zu den Vorfahren und der Familie.
Zum anderem das Kronen- oder auch Scheitelchakra (Sahasrara Chakra). Es liegt jenseits der fünf Elemente, bildet die Einheit mit dem Universum und wird dem Denken und Fühlen zugeordnet. Als Ruheort von Shiva und Shakti (göttliche weibliche und göttliche männliche Energie) verkörpert es einerseits die Erfahrung der Einheit und andererseits die Erfahrung  unendlicher Weite und Ausdehnung.

Der Baum in der Meditation.

Oft sehen wir die Bäume als die Säulen des Himmels oder aber auch als Verbindung zwischen Himmel und Erde. Ihre Wurzeln die tief in das Erdreich ragen, ihre Stämme als starke Stützen und ihre Äste, die sich weit in den Himmel strecken.  Dieses Bild verwendet man auch in der Meditation. Es spendet währenddessen viel und langanhaltende Kraft.

Das Wunderbare bei dieser Meditation ist, wenn man spürt wie sich das Wurzelchakra mit der Mutter Erde verbindet und es ihre Energie in deinen Körper leitet – wie ein Baum, der seine Kraft, seine Energie über die Wurzeln aufnimmt. Wenn man dann auch noch spürt, wie über das Kronenchakra, göttliche Energie in einen einströmt, ähnlich der Baumkrone, die das Sonnenlicht speichert, ist das ein Gefühl völliger Zufriedenheit und des Angekommenseins. Wenn sich diese beiden Energien sich vereinen und über das Rückgrat, wie in einem Baumstamm, in beide Richtungen fließen, ist dies eine überwältigende Erfahrung. Sie versetzen den ganzen Körper in Schwingung und man fühlt sich nur mehr leicht und glücklich. Unweigerlich fängt man zu lächeln an.

Der Baum in den Religionen.

Der Baum galt schon in den alten Religionen als Symbol  des Lebens. Er überragte alle Lebewesen und stellte die Verbindung zwischen Himmel und Erde her. Dieser sogenannte Weltenbaum wurde oft zu einem heiligen Ort erklärt.

Der Baum Baum des Lebens

Er symbolisiert die Mitte der Welt, die Verbindung zwischen unserm Leben und jenem außerhalb unserer Welt.
In manchen Religionen war der Baum ein Symbol der Fruchtbarkeit.

In der Bibel werden zu Beginn zwei Bäume erwähnt. Den Baum des Lebens mitten im Garten Eden und den Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen jener, von dem es verboten war zu essen.

Im Buch Ijob gibt es eine schöne Metapher zwischen Bäume und Menschen.

“Selbst wenn er gefällt wird bleibt die Hoffnung, dass er wieder austreibt.”

Wie ein Baum der Gefällt wird, kann auch der Mensch, dem gerade schlechtes widerfahren ist oder der mit sich und der Welt hadert, wieder erblühen. Diese Hoffnung besteht immer.

Der Baum, ein schönes Sinnbild.

In der Offenbarung 22.2 heißt es

»Und er zeigt mir einen Strom des lebendigen Wassers, klar wie Kristall inmitten drin der Baum des Lebens, der immer Früchte und Blätter trägt zur Heilung der Menschen.«

Für mich ein Sinnbild der Ruhe und des Friedens.

Schließt die Augen und versucht euch das Vorzustellen.

Ihr sitzt am Ufer von dieses kristallklaren Flusses. In der Mitte steht der Baum, der hoch in den Himmel ragt. Voller Früchte, voller Blätter, stark und majestätisch streckt er seine Äste empor. Die Früchte stellen den Erfolg dar. Den Erfolg den wir als Mensch erleben durften. Die Früchte sind unsere Ernte eines langen Weges, der uns gelehrt hat, respektvoll und wertschätzend miteinander umzugehen.

Am Himmel steht die Sonne, deren Strahlen sich durch die Krone des Baumes ihren Weg bahnt. Im Fluss funkelt das Licht der Sonne wie kleine Sterne. Das Rauschen des Wassers spendet dir Ruhe und Geborgenheit. Du genießt einfach nur das sein und erfreust dich an diesem Anblick, an den Moment. Unwillkürlich beginnst du zu lächeln, du weißt nicht einmal wieso, aber aus deinem tiefsten Inneren steigt ein Gefühl der Freude auf.

Es durchströmt dich, du fühlst es mit jeder deiner Faser und du spürst, wie sich diese Gefühl von innen nach außen in die Welt ausbreitet. Du spürst wie sich die Welle der Zufriedenheit, des Friedens und des Glücks ausbreitet, wie es die Menschen in deiner Umgebung ansteckt und glücklich macht. Du atmest tief ein, sitzt zufrieden da und lächelst. Dein Ich erfreut sich einfach – am Wunder Leben.

Euer Mike

Die Fantasiereise zu deinem Lebensbaum, dient als Unterstützung für die Fragen im PDF “Mein Lebensbaum” zur Selbsterforschung

4 Antworten auf „Der Baum ein Symbol des Lebens“

    1. Liebe Sabina
      Danke sehr. 🙂
      Ich weiß nicht wieso, aber gerade zu diesem Artikel berührt mich ein Feedback ganz stark.
      Der Artikel hat mich so in den Bann gezogen und vereinnahmt und ich kann nicht sagen warum.
      Es ist einfach so.
      Danke noch mal.

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