Sünde vs. Todsünde? Wo liegt da der Unterschied?

Der letzte Blog über die Todsünde “Gier”← ist sehr gut angekommen. Danke für’s Teilen, Liken und vor allem für eure Kommentare. Die sind es, die ich sehr schätze. Denn wie ich schon in der Seitenbeschreibung erwähnt habe, ist dies keine Einbahnstraße. Es sind meine Gedanken und ich möchte euch gerne dazu einladen, mit mir eure Gedanken zu diesem oder zu jenem Thema zu teilen. Meine Inspiration zu diesem Artikel waren eure Kommentare und ein sehr gutes Gespräch mit einem lieben Arbeitskollegen und Freund. Des Öfteren wurde ich auf den Ausdruck Todsünden hingewiesen. Das es keine Todsünden gäbe. Todsünden sind unverzeihliche Sünden und die gäbe es nicht. Wenn man Todsünden so interpretiert, wie sie später von der Kirche, bzw.  ihren Vertretern ausgelegt wurde, muss ich zustimmen. Alles kann man vergeben, oder besser gesagt, es wäre gut wenn man Vergibt. Bitte nicht mit gut heißen verwechseln! Vergeben heißt, mit sich und dem geschehenen Frieden finden. Wobei die schwierigste Art der Vergebung wohl die Selbstvergebung ist.

Todsünde vs. Sünde!

  Doch was bedeutet nun Sünde→ oder Todsünde→?
Todsünde, Eine Grüne Mamba, soll die Sünde darstellen
Quelle: Pixabay

Die Sünde

Eine Sünde, ist das Getrenntsein von Mensch und Gott, also ein Getrenntsein von Geist und Körper. Aber hier nur im kleineren Sinne, es hat noch keine große Auswirkung auf sich oder den Rest der Menschheit. Als Beispiel – ich erzähle eine Lüge über einen Vorgang weil ich mich für die Wahrheit schäme. Hier bin ich klar nicht bei mir und habe angst vor meinem Gefühlen und oder den Gefühlen des anderen, aber es hat keine schwerwiegenden Auswirkungen. Wenn ich aber hingegen eine Lüge erzähle, um Profit zu machen, um Menschen zu animieren etwas  zu tun was den Planeten oder der Menschheit nicht gut tut, nur um mir mehr Reichtum zu verschaffen, sieht die Sache schon wieder anders aus.
Todsünde: Ein Bild von Hironimus Bosch. Es zeigt die Todsünden un die vier letzten Dinge
Quelle: Wikipedia – Hieronymus Bosch (1450–1516): Die Sieben Todsünden; in den Ecken: Die vier letzten Dinge

Die Todsünde

Die Todsünden Gier, Neid, Zorn, Wollust, Trägheit, Hochmut und Völlerei haben im Gegensatz zu Sünden eine ganz andere Auswirkung und sind auch oft der Auslöser für andere Sünden sein. Ich lebe verschwenderisch, gebe mich ohne Konsequenzen der Völlerei hin. Sinne im Zorn nach Rache. (die Geschichte ist voll von unzähligen Blutfehden). Oder wegen meinem Hochmut – Übermut kommen andere Menschen zu Schaden. Aus Gier beute ich die Erde und die Menschheit aus. Das sind alles Beispiele wie sich Todsünden äußern können. Es gibt natürlich noch viele Weitere. Doch warum heißen Todsünden jetzt Todsünden? Als ich die Antwort auf einen Kommentar geschrieben habe, dass jener eigentlich recht hätte, dass es keine unverzeihlichen Sünden gibt, ist es mir wie Schuppen von den Augen gefallen. Die Todsünden heißen nicht Todsünden, weil sie unverzeihlich sind, sondern weil sie Tod bringen und das in zweierlei Hinsicht Einerseits als Metapher. Man verliert, so wie bei der Sünde, die Verbindung zu sich. Doch hier übernimmt die Todsünde das Handeln. Ist man von einer Todsünde besessen so hat man die Verbindung zu seinem Ich, zu seinen Werten getötet und überlässt die Führung nurmehr der Sünde. Aber nicht nur im bildliche Sinne bringt die Todsünde den Tod. Aus Gier, aus Neid, aus Zorn wird getötet werden Völker aufeinander gehetzt. Wird die Menschheit träge oder verfällt der Völlerei oder der Wollust, wird sie über kurz oder lang dahingerafft sein, weil nichts anderes mehr zählt. Es ist nicht der Zorn Gottes, der einen bestraft, wenn man einer dieser Sünden verfallen ist, es sind wir selber die uns bestrafen!

Sünde vs. Todsünde: Gott und Glaube

Gott wurde damals vorgeschoben, weil die Menschen noch an Gott und die Natur glaubten und sie dadurch leichter zu beeinflussen waren. So wie ich in meinem Blog über die 10 Gebote geschrieben habe. Wenn Moses verkündet hätte: “Das ist das Regelwerk für eine menschliches Miteinander, welches ich zusammengestellt habe!”, wäre es vermutlich nicht so leicht akzeptiert worden. Doch wenn Gott uns diese Tafeln sendet, dann muss es etwas von ganz großer Bedeutung sein. Heute, wo manche Mensch nicht mehr gottesfürchtig sind und ihren Glauben verloren haben, meinen sie sie wären frei, doch sind sie genau so leicht zu manipulieren wie die extrem Gottesfürchtigen, das Pendel hat lediglich in die andere Richtung ausgeschlagen. Ein Glaube ist sehr wichtig und am allerwichtigsten ist der Glaube an sich und an die Menschheit. Nur wer an sich glaubt, sich liebt, in sich selbst verankert ist, der ist voll bei sich und nicht so leicht beeinflussbar. Warum? Weil er alles was er braucht sich selbst geben kann. Das ist das, was uns die Heiligen Schriften vermitteln wollen. Nun aber bleibt Glaube, Liebe, Hoffnung…..↵ Ich, als unverbesserlicher Optimist, kann das nur bestätigen und Glaube an mich und an uns Menschen. Ich glaube und hoffe, dass wir endlich den Weg finden, der uns einander wertschätzend und mitfühlend begegnen lässt und dass der Mutter Erde endlich der Respekt gezollt wird, den sie verdient. Danke fürs Lesen Euer Mike. PS.: Am Tag nach dem ich diesen Artikel schrieb, wurde verkündet, dass der Welterschöpfungstag ist. Das heißt alle Ressourcen, die für dieses Jahr 2018 reichen hätten sollen, waren bereits am 01.08.2018 verbraucht. Weil wir in unserer Gier nicht genug bekommen, in unseren Neid das wollen was alle anderen haben und und gleichzeitig in unserer Völlerei den Planeten ausbeuten. Wir schöpfen aus dem Vollen und das ohne Rücksicht auf Verluste. So wie unsere Finanzwelt kollabieren wird, weil wir alle im Überfluss auf Schulden leben, wird auch unser Planet kollabieren, wenn wir nicht heute damit anfangen im Einklang mit ihm zu leben und uns nur das nehmen was wir benötigen. Fangen wir an bei jeder Tat darüber Nachzudenken:

“Was für einen Einfluss hat das auf 7 Generationen nach mir, auf die Umwelt, die Rohstoffe und auf die Erde?”

ein indianische Sprichwort ein bisschen abgewandelt. Findet mehr dazu, in meinen Empfehlungen↵
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