Leid und Worte

 

Das habe ich gut beherrscht: Menschen verbal zu verletzen, sie verbal zu enttäuschen.
Jedes Mal, wenn ich nicht weiter gewusst habe. Jedes Mal, wenn Wut in mir aufgestiegen ist, weil mir die Argumente ausgegangen sind, habe ich in die tiefste Schublade der verbalen Kommunikation gegriffen und meine Liebsten mitten in ihre wunden Punkten getroffen. Sie mit den Dingen, die sie am meisten triggern, verletzt. Mir tat es immer sofort leid (das meine ich ernst!). Ich wusste, was für eine »Arschaktion« das war, aber in diesem Augenblick wusste ich mir nicht anders zu helfen. Ich stach verbal zu, ich verletzte mein Gegenüber mit Worten. Das ist genauso schlimm wie physische Gewalt, wenn nicht noch schlimmer. Psychische Gewalt kann sehr viel Schaden anrichten. Sie war für mich als Kind sogar schlimmer als physische Gewalt. Wenn ich nicht folgte habe ich eine sogenannte „Dochtl“ (Ohrfeige) bekommen. Das war weniger schmerzhaft für mich, als wenn mir gesagt wurde: „Du bist dumm!“ oder „Du bist ja wirklich für nichts zu gebrauchen!“
Bitte nicht falsch verstehen: Nur weil es mir so lieber war heißt das nicht, dass es in Ordnung ist. Jegliche Form der Gewalt ist falsch! „Leid und Worte“ weiterlesen

Eine alte Weisheit! Du bist der Schöpfer

                                                                                Antony Hopkins, hier zu sehen in Westworld (Fernsehserie), hat im Bild, Die Erschaffung Adams, von Michelangelo folgendes gesehen.
Er erklärt die Entdeckung des  Neuromediziners Frank Meshberger
Auch ohne viel Fantasie erkennt man dies auch, wenn man darauf gestoßen wird.

Information zum Bild: Die Erschaffung Adams ist ein oft reproduzierter Ausschnitt aus dem Deckenfresko des Malers Michelangelo Buonarroti in der Sixtinischen Kapelle. Es gehört zu einem Zyklus von neun Einzelfresken, welche Gen 1-9 bildlich umsetzen. Wikipedia

Ihm zufolge soll die Komposition der Darstellung Gottvaters, bis ins farbige Detail hinein, dem Querschnitt des menschlichen Gehirns entsprechen.
(Quelle Wikipedia)

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Wollen wir nicht im Grunde das Selbe?

Was treibt uns vorwärts, was hält uns am Leben?
Was bringt uns dazu Dinge zu erreichen, von denen wir nie zu träumen gewagt hätten? Einerseits harte Arbeit, aber viel mehr der Glaube und die Hoffnung, es zu können, es zu schaffen. Der Glaube an uns selbst. Aber es gibt noch eine andere Form des Glaubens. Der Glaube an das Übernatürliche, der Glaube an Gott oder Götter, der Glaube an das Gute wie das Böse 
und jetzt sind wir beim heutigen Thema angelangt. „Wollen wir nicht im Grunde das Selbe?“ weiterlesen

Lass los und starte neu durch

Das Jahr neigt sich zu Ende und etwas Neues beginnt.

Ein Kreislauf – der Kreislauf der Natur, der unaufhaltsame Kreislauf der Erde.

Heute ist Silvester der Jahreswechsel steht an.   Die Natur hat ihren Wechsel schon vollzogen. Die Tage werden wieder länger. Die Sonne kommt wieder.
Beim Räuchern ist um Weihnachten die Zeit des Loslassen, wobei diese für mich schon im Herbst beginnt. Es ist ein Symbol des Loslassen, wenn die Bäume ihre Blätter verlieren. „Lass los und starte neu durch“ weiterlesen

Einen ruhigen vierten Adventsonntag und fröhliche Weihnachten!

Ich wünsche euch eine frohes Fest!

Aber nicht ohne euch eine Frage zum Nachdenken zu stellen.

Warum ist der Mensch so ein Narr?

Die Natur zieht ihr Winterkleid an und verfällt in Stille und Ruhe.
Die Tiere begeben sich in den Winterschlaf oder ziehen sich zurück.

Was aber macht der Mensch? Wir glauben ständig Arbeiten, immer unsere Leistung zu 100% abrufen, zu müssen.
Wir glauben einen Pause ist Rückschritt!
Doch eine wohlüberlegte Pause ist ein Schritt näher zu unserem Ziel.

"Wer einen Berg besteigt, darf auch eine Pause machen"

Genießen wir doch die ruhige und besinnliche Zeit. Finden wir doch unseren Frieden mit uns und sind wir zufrieden mit dem was wir geleistet haben und schließen wir auch Frieden mit dem, was wir nicht geleistet haben, was sich nicht mehr ausgegangen ist!

Es geht im Leben um so viel mehr und Weihnachten - der Grundgedanke von Weihnachten soll uns das wieder nahe bringen.

Dieses Video hat mir das Leben gestern zugespielt und es zeigt was Weihnachten bedeutet.

Erfreut euch daran und ein schönes Weihnachtsfest im Kreise euer Liebsten

euer MIKE

Der atle Großvater und sein Enkel

Es war einmal ein steinalter Mann, dem waren die Augen trüb geworden, die Ohren taub, und die Knie zitterten ihm. Wenn er nun bei Tische saß und den Löffel kaum halten konnte, schüttete er Suppe auf das Tischtuch, und es floß ihm auch etwas wieder aus dem Mund. Sein Sohn und dessen Frau ekelten sich davor, und deswegen mußte sich der alte Großvater endlich hinter den Ofen in die Ecke setzen, und sie gaben ihm sein Essen in ein irdenes Schüsselchen und noch dazu nicht einmal satt; da sah er betrübt nach dem Tisch und die Augen wurden ihm naß. Einmal auch konnten seine zittrigen Hände das Schüsselchen nicht festhalten, es fiel zur Erde und zerbrach. Die junge Frau schalt, er sagte nichts und seufzte nur. Da kaufte sie ihm ein hölzernes Schüsselchen für ein paar Heller, daraus mußte er nun essen. Wie sie da so sitzen, so trägt der kleine Enkel von vier Jahren auf der Erde kleine Brettlein zusammen. "Was machst du da?" fragte der Vater. "Ich mache ein Tröglein," antwortete das Kind, "daraus sollen Vater und Mutter essen, wenn ich groß bin." Da sahen sich Mann und Frau eine Weile an Fingen endlich an zu weinen, holten alsofort den alten Großvater an den Tisch und ließen ihn von nun an immer mitessen, sagten auch nichts, wenn er ein wenig verschüttete.
 
Ein Märchen der Gebrüder Grimm.
 
Begegnen wir uns mit Respekt, auf Augenhöhe, helfen uns einander, dann werden Friede und Glück den Weg in unser Herzen finden.
 
Euer MIKE

Du musst sterben! Bist du bereit?

Gib dich dem Schmerz hin. Empfange ihn und steh dazu. Spüre ihn und er löst sich auf.

 

Warum verstecken wir unseren Schmerz hinter all möglichen Dingen?

Warum unterdrücken, betäuben, übertönen, ignorieren, verdrängen wir ihn? „Du musst sterben! Bist du bereit?“ weiterlesen

Gute Taten werden zum Leuchturm

"Alles zu seiner Zeit" Die Zeit des Jahres leben. Von der Dunkelheit des Advents in das Licht der Weihnacht treten.
Diesen Weg gehen. Bewusst. Und dabei "Licht ins Dunkel" sehen. Suchen.
Den Sinn des Adventkranzes sehen. Die Abrundungen. Wo keine Ecken sind. Da frage ich mich:" Mache ich so oft bei mir bereits Schluss? Schaffe eine scharfe Kante? Eine Ecke?. Verpasse den Anschluss.
Der Adventkranz ist grün. Hoffnung. ein Ausweg. Immer.
Das Lichtlein, das zeigt den Weg. Nach vorne. In die Zukunft.

So gehe ich in den Advent. Ein Weg mit Hoffnung und Licht. 

Ein Text von Herman-Josef Weidinger - Kräuterpfarrer Weidinger
aus dem Buch Guter Morgentip vom Kräuterpfarrer.

Erster Advent – ein Lichtlein brennt!

Besinnliche Adventzeit

Ich wünsche allen einen ruhigen, besinnlichen ersten Advent.

Verfällt nicht in Eile, lasst euch nicht von der Hektik und vom Stress anderer anstecken.

Sondern,
genießt die Ruhe,
genießt den Augenblick,
genießt die Stille, die der Winter mit sich bringt.
Schließt die Augen und lauscht in die Stille hinein.  

Macht es der Natur gleich:

Werft all euren alten Ballast ab, genießt die Ruhephase,
um im Frühjahr wieder in voller Pracht erblühen zu können.

in liebe euer Mike

Bist du dir treu? Vom aufrechten Leben

Das ist die große Frage, eine wichtige Frage!
Bist du dir Treu?
Stehst du zu Dir?

Was ist Besser?
Ein Leben in Lüge und Selbstaberkennung, oder ein Leben mit dem Mut dazu zu stehen wer man ist und was man macht?

Jesus ist für das was er wollte, für das was er eingestanden ist, gestorben.
Doch ist es nicht besser, aufrecht zu sterben, als auf Knien zu Leben?