Eltern sein – Was bedeutet das für mich?

Eltern, Wesentliche Erziehung, Gewaltfreie Kommunikation
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Lange bevor ich die gewaltfreie Kommunikation von Marshall B. Rosenberg kennen lernte, sah ich zum ersten mal dieses Video von Essential Parenting. Sie fügten zu dem Lied “Love You All” von meiner Lieblings Band Cloud Cult einen wunderbaren Text hinzu. Einen Text der die Kernaufgabe in unserem Dasein als Eltern wundervoll beschreibt.

Ich bin jedes mal wenn ich dieses Video sehe zu tiefst berührt. Auch wenn es mir nicht immer gelungen ist, so war es mein Bestreben meine Kinder so zu erziehen.
Dieser Text beschreibt für mich auf wunderbare, einzigartige Weise, was unsere Aufgabe als Eltern ist. Die Kinder so ins Leben zu begleiten, dass sie wachsen und sie selbst sein können. Damit sie die Möglichkeit erlernen, für sich selbst aber auch auf für andere da zu sein.

Damals wusste ich noch nicht, dass es dazu ein wertvolles Tool gibt und es nach eigenem bestem Wissen und Gewissen versucht meine Kinder so zu erziehen. Als ich dann zu einem späteren Zeitpunkt zum ersten mal das Buch über die Gewaltfreie Kommunikation las, wusste ich, dass das eine wunderbare Unterstützung für diese Art der “Erziehung” ist.
Aber nicht nur für das Begleiten der Kinder sondern auch für ein wertschätzendes ehrliches Miteinander.

Ich wünsche euch mit diesem Text, der auch wunderbar die Philosophie der Gewaltfreien Kommunikation beschreibt,
viel Spaß

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Bedingungslose Liebe – wie kann sie gelingen?

Bedingungslose Liebe
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Bedingungslose Liebe, etwas Wundervolles zwischen Eltern und Kindern. Aber auch zu allen anderen Menschen.
Zu diesem Artikel wurde ich durch eine Situation zwischen mir und meinem Sohn inspiriert.

In dieser Situation wollte ich echt für ihn da sein und ihn nur eines fühlen lassen: Dass meine Liebe zu ihm unerschütterlich und bedingungslos ist. Auf dem Heimweg fingen dann die Überlegungen an. Stimmt das? Können meine Kinder das Gefühl von bedingungsloser Liebe wirklich empfangen?

Bedingungslose Liebe in jeder Situation

Liebe Eltern: Habt ihr euch schon mal gefragt, ob ihr euer Kind bedingungslos liebt? Ich glaube, die meisten von euch bejahen das.

Aber denkt bitte einmal genau drüber nach. Ich hatte an diesem Tag eine echte Erkenntnis. Ich versuchte, das Ganze aus der Sichtweise des Kindes zu sehen, zu spüren. Es kamen zwar mehr Gedanken als Gefühle hoch, aber die möchte ich trotzdem hier teilen.

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Gefühle vs. Gedanken

Ich weiß nicht, wie es bei euch war. Aber ich wurde als Kind so erzogen, dass man stark sein muss, keinerlei Verletzlichkeit zeigen und keine Gefühle offenlegen darf. Andersrum – Gefühle , solange sie oberflächlich oder Pseudogefühle sind, sind o.k, sogar wünschenswert.

Warum?
Weil diese oberflächliche Gefühlswelt uns doch noch ein wenig menschlich erscheinen lässt und uns von unserer Entwicklung ablenkt. Aber echter Schmerz wird unterdrückt, wird versteckt oder von jemand anderem ganz schnell “weggetröstet”, weil dieser andere den offenen Schmerz nicht aushält.

Ich wurde so erzogen, dass wir Männer immer stark sein müssen. Immer zu funktionieren haben. Wobei ich glaube, dass beide Geschlechter so erzogen werden. Ich weiß, dass meine (Stief)Mutter unendlichen Schmerz hatte, den sie auf ihre Art bekämpfte. Aber geredet hat sie nie darüber. Letztendlich zerbrach sie an ihrem Schmerz.

Diese Erziehung führte dazu, dass ich auf einer Seite oberflächlich sentimental wurde. Damit meine ich, dass ich bei jedem traurigen Film weinte, aber echten Schmerz vergrub ich in mir. Der wurde nicht gezeigt.

Über die Jahre hatte ich gelernt, mich zu öffnen. Ich fing sogar an, Gedichte über meine Gefühlswelt zu schreiben. Aber wie wichtig es ist, über seine Gefühle zu sprechen, habe ich erst durch Rosenbergs Gewaltfreie Kommunikation gelernt.

Bevor ich aber genauer darauf eingehe, möchte ich noch eine Erkenntnis zu unterdrückten Gefühlen äußern. „Gefühle vs. Gedanken“ weiterlesen

Co-Kreation und innerer Frieden: Was passiert, wenn wir erwachen?

Dieser Artikel wurde inspiriert durch eure Kommentare. Vor ein paar Wochen schrieb ich einen Post über Veit Lindaus Vortrag in Wien “Königin und Samurai” und den danach folgenden Ereignissen. Noch mal kurz zur Erinnerung und auch für die, die ihn nicht gelesen haben: Es ging in diesem Vortrag um Co-Kreation.

Was ist Co-Kreation?

Co-Kreation ist die Weiterentwicklung der Kooperation. Es ist schon ein riesen Schritt, wenn wir in unseren Beziehungen kooperieren, also zusammenarbeiten. Wenn wir es schaffen, an einem Strang zu ziehen und das vernünftigerweise auch in dieselbe Richtung. Es gibt nämlich oft Kooperationen, wo an einem Strang gezogen wird. Nur das Groteske daran ist, dass jeder ein anderes Ende des Strangs in der Hand hat und sie sich wundern, warum sie nicht vom Fleck kommen. Co-Kreation ist die nächste Stufe, jene Stufe wo wir gemeinsam kreieren und den anderen bei seinem Kreieren unterstützen. „Co-Kreation und innerer Frieden: Was passiert, wenn wir erwachen?“ weiterlesen

WertVOLL kommunizieren

wervolle Kommunikation, Gewaltfreie Kommunikation; GFK
Hattest du jemals ein Gespräch, bei dem du dir gedacht hast: “Wäre es doch nur anders verlaufen!” Du hast eine Aussage getätigt, die ganz anders aufgefasst wurde, als sie gemeint war? Oder die Aussage von einem geliebten Menschen ist bei dir falsch angekommen, hat dich verletzt und verärgert reagieren lassen? Was solche Missverständnisse auflöst, was bei der Kommunikation wirklich helfen kann, ist die Gewaltfreie Kommunikation. Was das ist und wie das geht, versuche ich, in diesem Artikel zu beschreiben. „WertVOLL kommunizieren“ weiterlesen

Sünde vs. Todsünde? Wo liegt da der Unterschied?

Der letzte Blog über die Todsünde “Gier”← ist sehr gut angekommen. Danke für’s Teilen, Liken und vor allem für eure Kommentare. Die sind es, die ich sehr schätze. Denn wie ich schon in der Seitenbeschreibung erwähnt habe, ist dies keine Einbahnstraße. Es sind meine Gedanken und ich möchte euch gerne dazu einladen, mit mir eure Gedanken zu diesem oder zu jenem Thema zu teilen. Meine Inspiration zu diesem Artikel waren eure Kommentare und ein sehr gutes Gespräch mit einem lieben Arbeitskollegen und Freund. Des Öfteren wurde ich auf den Ausdruck Todsünden hingewiesen. Das es keine Todsünden gäbe. Todsünden sind unverzeihliche Sünden und die gäbe es nicht. Wenn man Todsünden so interpretiert, wie sie später von der Kirche, bzw.  ihren Vertretern ausgelegt wurde, muss ich zustimmen. Alles kann man vergeben, oder besser gesagt, es wäre gut wenn man Vergibt. Bitte nicht mit gut heißen verwechseln! Vergeben heißt, mit sich und dem geschehenen Frieden finden. Wobei die schwierigste Art der Vergebung wohl die Selbstvergebung ist. „Sünde vs. Todsünde? Wo liegt da der Unterschied?“ weiterlesen
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Todsünde Gier – wenn “Alles!” nicht genug ist

Gier
Obwohl die Reihenfolge der Todsünden,  laut Erzdiözese Wien, etwas anders verläuft, starte ich meine Beiträge mit der Todsünde Gier. Meine Artikel werden nach meinem Gefühl der Wichtigkeit und des aktuellen Anlasses gebracht. Ich starte deshalb mit Gier, weil sie sich nach meinem Dafürhalten gerade wie eine Pandemie ausbreitet. Man hat das Gefühl, dass die Wenigen, die echt Geld besitzen, immer mehr wollen. Die Gier der Reichen, gepaart mit dem Neid der Mittel- bis Besserverdienenden, lässt viele andere auf der Strecke. Wenn ich nicht ein unverbesserlicher Optimist wäre und mich nicht in Kreisen bewegen würde, wo ein Miteinander zählt, wo geholfen, unterstützt und sogar geteilt wird, würde ich echt Angst bekommen. „Todsünde Gier – wenn “Alles!” nicht genug ist“ weiterlesen
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Die Idee zu diesem Gedankenexperiment

Ich sitze gerade im Zug zu meinem Training zur „Gewaltfreien Kommunikation“ und beende das Buch „Das Herz der Religionen“ von Dalai Lama, als mir ein interessantes Gedankenexperiment über Schöpfung und Künstliche Intelligenz (KI) durch den Kopf geht. Ich weiß, dass ich mich mit diesem Artikel, heute sehr weit aus dem Fenster lehne. Aber ich liebe es herumzuspinnen, mit den Gedankengängen so zu experimentieren, einfach seinen fiktiven Ideen nachgehen und sie gewähren lassen. Ich möchte euch heute dazu einladen, euch auf dieses Experiment einzulassen, „“ weiterlesen

Warum der Friedensweg so großartig ist!

Hallo ihr Lieben.

Mit diesem Artikel zum Friedensweg möchte ich über meine Beweggründe und die Ereignisse meines Friedensweges schreiben. Ich fand einen Artikel zu dem Projekt Friedensweg in dem Blog Compassioner. Ein Blog, der auch im Humantrust veröffentliche wird. Nachdem ich diesen Artikel zu Ende gelesen hatte, war ich sofort Feuer und Flamme dafür. Doch es sollte noch einige Zeit vergehen, bis dieses Projekt wirklich durchstartete. Ich besuchte die Seite www.friedensweg.org, las sie mir durch und wurde in meinem Vorhaben, nicht nur dabei zu sein, sondern was Eigenes in dieser Zeit auf die Beine zu stellen, bestärkt. Irgendwie hatte ich zu dieser Zeit das Gefühl, dass die Welt aus den Fugen gerät und es war für mich an der Zeit, für das zu gehen, was für mich wichtig ist. „Warum der Friedensweg so großartig ist!“ weiterlesen