Eltern sein – Was bedeutet das für mich?

Eltern, Wesentliche Erziehung, Gewaltfreie Kommunikation
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Lange bevor ich die gewaltfreie Kommunikation von Marshall B. Rosenberg kennen lernte, sah ich zum ersten mal dieses Video von Essential Parenting. Sie fügten zu dem Lied “Love You All” von meiner Lieblings Band Cloud Cult einen wunderbaren Text hinzu. Einen Text der die Kernaufgabe in unserem Dasein als Eltern wundervoll beschreibt.

Ich bin jedes mal wenn ich dieses Video sehe zu tiefst berührt. Auch wenn es mir nicht immer gelungen ist, so war es mein Bestreben meine Kinder so zu erziehen.
Dieser Text beschreibt für mich auf wunderbare, einzigartige Weise, was unsere Aufgabe als Eltern ist. Die Kinder so ins Leben zu begleiten, dass sie wachsen und sie selbst sein können. Damit sie die Möglichkeit erlernen, für sich selbst aber auch auf für andere da zu sein.

Damals wusste ich noch nicht, dass es dazu ein wertvolles Tool gibt und es nach eigenem bestem Wissen und Gewissen versucht meine Kinder so zu erziehen. Als ich dann zu einem späteren Zeitpunkt zum ersten mal das Buch über die Gewaltfreie Kommunikation las, wusste ich, dass das eine wunderbare Unterstützung für diese Art der “Erziehung” ist.
Aber nicht nur für das Begleiten der Kinder sondern auch für ein wertschätzendes ehrliches Miteinander.

Ich wünsche euch mit diesem Text, der auch wunderbar die Philosophie der Gewaltfreien Kommunikation beschreibt,
viel Spaß

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Das Wutgedicht – ein bisschen Wut tut gut – oder?

Todsünde, Zorn, Wut, Groll, Bitterkeit

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Die Wut.
Sie will uns was sagen.
Das dahinterliegende Gefühl
gilt es zu erfragen.
Es ist nicht das Handeln des anderen, das uns wütend macht.
Sondern ein Verurteilen übernimmt die Macht.
Was es ist,
das gilt es zu finden,
dann wird die Wut fast von alleine verschwinden.

Wenn möglich noch bevor die Wut weiter reift
und als Zorn und Groll in unser Leben eingreift.
Denn Groll, Hass und Zorn
sind oberflächliche Gefühle.
Sie bringen dich nicht nach vorn.
Doch sie wandeln dein Gemüt
und bestimmen dein Leben.
Sie morden, sie schimpfen,
lassen alles entgleisen,
und werden dich auf den Weg der Gewalt verweisen.

Darum
schiebe deine Wut nicht weg.
Unterdrücke sie nicht, denn
sie kommt immer wieder hervor aus ihrem Versteck.

Schenkst du deiner Wut keine Beachtung,
so straft sie dich mit Verachtung.
Sie fängt an zu köcheln, sie fängt an zu bohren.
Du bist nicht mehr bei dir.
Dein Gemüt? Völlig verloren.

Du bist offen dafür, dass jemand deine Wut noch füttert.
Sie zeigt dir Schuldige für dein Leben,
du bist völlig erschüttert.
Die Wut wird stärker,
du gibst anderen die Schuld.
Jemand verwandelt deine Wut in Hass
mit Sticheleien und ein wenig Geduld.

Das geschieht, wenn du deine Wut unterdrückst.
Dann bist du nicht DU!
Leicht zu manipulieren.
Du willst das nicht?
Dann höre zu.

Unterdrücke nicht deine Wut.
Suche die Ursache für deine Gefühle,
forsche nach deinen unerfüllten Bedürfnissen
und alles wird gut.
Denke nicht, der andere sei schuld!
Bleibe bei dir
und mit ein wenig Geduld
wirst du die Ursache erkennen,
und deine Gedanken benennen.

So bist du bei dir,
bist nicht zu manipulieren.
Nur du hast die Macht über dich,
du bist Herr über dein Leben.
Und das ist das,
was zählt unterm Strich zählt.

Euer Mike

Textkorrektur: Melanie Huemer

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Genieße den Moment! Riechen und Schmecken!

Gedicht über Riechen und Schmecken von Mike

Das Riechen und Schmecken

Das Riechen und Schmecken sind, neben den vorangegangenen Sinnesorganen in den Artikeln “Das Auge←” und “Das Ohr←”  weitere Bestandteile um den Moment so richtig zu genießen.

Leider – oder Gott sei Dank je, nachdem 🙂 – ist unser Geruchssinn nicht ganz so ausgeprägt wie bei manchen Tieren.

Trotzdem ist bei unserer Geburt der Geruchssinn schon voll entwickelt, was auch gut ist. Wir können noch nicht sehen und sind daher auf andere Sinne angewiesen. Unsere Lieblingsmenschen können wir einerseits an ihrer Stimme erkennen, andererseits auch an ihrem Geruch und das bleibt bis ins hohe Alter. Wer liebt es nicht, den Duft seines Partners, seiner Partnerin einzusaugen? „Genieße den Moment! Riechen und Schmecken!“ weiterlesen

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Das Auge, Der Augenblick

Eine meiner größten Schwächen ist es, im Gespräch, wie im Leben aufmerksam zu bleiben.
Aber ich glaube, es geht nicht nur mir so. Ich glaube, es wird mit den neuen technischen Errungenschaften zu einer Volkskrankheit.
Ein Freund von mir erzählte mir, dass er, als er mit dem Auto unterwegs war, ein solches Glück hatte.

Er war aus widrigen Umständen später dran war als sonst, nicht wirklich verspätet, er hatte nur wie sonst nicht aus seiner Garage fahren können. Er musste drei Autos abwarten, ehe er losfahren konnte. Diese Zeit reichte aber aus, um jenen Mann am Leben zu lassen, der nicht aufmerksam war. Dieser Mann, ein sogenanntes Smombie (Smartfon Zombie) oder Whatsaff (den Begriff erkläre ich später), ging mit seinem Smartphone zwischen zwei parkenden Lieferwagen, ohne den Blick zu heben, bis auf die Fahrbahn Mitte. Erst in der Fahrbahn Mitte schaute er nach rechts und da bemerkte er, dass er eigentlich schon mitten auf der Fahrbahn stand und mein Freund rechtzeitig stehen bleiben konnte.

Mein Freund und dieser Mann hatten Glück, seine Kerze war noch nicht erloschen, sonst hätte mein Freund, die Garage, so wie meistens ohne viel Behinderung, verlassen können.
Das ist einer der Gründe, weshalb wir wieder lernen sollten, aufmerksam durchs Leben zu gehen. Wir werden nicht immer Glück haben. Wir wären ausgestorben, hätten sich unsere Vorfahren so verhalten.

Mit dieser Reizüberflutung ist es wirklich schwierig immer aufmerksam zu bleiben. Dazu fällt mir gleich wieder ein Schild, das ich auf der Autobahn gesehen habe ein.

Auf diesen steht „Bitte konzentriere dich auf den Straßenverkehr“.

Echt Gut, warum steht dann dieses Schild da und lenkt mich ab?

Bevor es weiter geht, eine kurze Erklärung, was ein Whatsaff ist. „Das Auge, Der Augenblick“ weiterlesen

Ein kurzes Gedicht: ICH und mein ICH

Ein kurzes Vorwort zum folgenden Gedicht. Diese Zeilen betreffen uns alle. Wir dürfen nicht auf Hilfe warten, dürfen schon aber sie wird nicht kommen.
Nicht von alleine.
Wir müssen uns selbst helfen. Das heißt nicht das wir nicht um Hilfe bitten dürfen! Sobald man dies macht, nimmt man schon sein Leben selbst in die Hand. Es erfordert sogar immensen Mut um Hilfe zu bitten. Ich habe lange alleine gekämpft, zu stolz um dafür, zu stolz um zu sagen: "Ich schaffe es nicht, ich brauche Hilfe!" Hilfe zu erbitten erfordert Stärke und Mut! Nicht danach zu fragen, alles alleine bewältigen zu wollen, ist Feige!

Mein "ICH" hat mich vor Jahren gelehrt um Hilfe zu bitten. Ich wollte es nicht wahrhaben. Aber als ich schließlich am Boden lag, nicht mehr weiter wusste, tat ich es und es war gut.

Ich wünsche euch einen berührenden Moment mit diesem Gedicht.

Selbstliebe